Heijunka
Nivellierung, Glättung, Harmonisierung des Produktionsflusses
Zum Ausgleich von Schwankungen:
- Nach Produktmenge
- Nach Produktvarianten
- Nach Sequenz von Losgrößen
Ziel ist eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Produktion und Fluktuationen zu minimieren.
Heijunka wird häufig als Every Part Every Interval (EPEI) umgesetzt. Die grundsätzliche Idee ist das Produktionsprogramm gleichmäßig über eine bestimmte Zeitspanne hinweg zu verteilen. Die tägliche Produktion (unterschiedlicher Produktvarianten) könnte beispielsweise in möglichst kleine Losgrößen eingeteilt werden um diese gleichmäßig über die Arbeitsschichten zu verteilen. Dieses Konzept ist auch die Basis für One-Piece - Flow. In diesem Zusammenhang ist auch die Betrachtung der Rüstzeiten unumgänglich (siehe SMED - Single Minute Exchange of Die).
Um den Ausgleich von Schwankungen vorteilhaften zu gestalten muss auch die Produktionskapazität betrachtet werden: Zu viel Kapazität kann ein Hindernis sein, zu wenig Kapazität kann einen Ausgleich unmöglich machen.
Nachstehend ist eine vereinfachte Darstellung des Ausgleichs von Schwankungen nach Produktmenge und -varianten. Es sei angenommen, dass für sieben Produktvarianten folgende wöchentliche Absatzprognose (in Stück) existiert: A (40), B (25), C(15), D (5), E (2), F(2), G (1). Die Produktionskapazität sei 18 Stück täglich. Von der wöchentliche Kapazität von 80 Stunden entfallen zehn Stunden für Rüstzeit mit jeweils 15 Minuten.
Die EPEI - Nivellierung erfolgt schrittweise und wird ausführlich in unserem Kurs LEAN Management besprochen, wo auch mögliche Probleme bei der Umsetzung aufgezeigt werden.
Die Abbildung ist angelehnt an den Blog allaboutlean.com von Prof. Roser.
Quelle: https://www.allaboutlean.com/epei-pattern-leveling/

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