Minitab Statistik
BERECHNEN

Unter der Option Berechnen im Menü gibt es folgende weitere Optionen und Funktionen:

Rechner

Hier werden Berechnungen von Formeln durchgeführt, wie man sie von Excel mit "=" kennt. Das Ergebnis wird in eine Variable (Zelle / Spalte) gespeichert, die anzugeben ist. Soll die Berechnung bei jeder Änderung des Ausgangswertes durchgeführt werden, so wird die Option "Formel zuweisen" verwendet.

Im Beispiel unten war der ursprüngliche Ausgangstext der Spalte C5-T gestern, heute, morgen. Mit der Textfunktion "Erster Buchstabe groß" ("PROPER") wurde zunächst das Ergebnis in Spalte C6-T gespeichert. Mit der gleichen Textfunktion, diesmal mit der Option "Formel zuweisen" gesetzt, wurde das Ergebnis in Spalte C7-T gespeichert. 

Anschließend wurde im Ausgangstext "gestern" auf "vorgestern" geändert. Der neue Wert erscheint nur in Spalte C7-T (Formel zuweisen gesetzt).

 

Spalten- / Zeilenstatistiken

Folgende Statistiken sind erhältlich: Summe, Mittelwert, Standardabweichung, Minimum, Maximum, Spannweite, Median, Summe der Quadrate, N gesamt, N nicht fehlerfrei, N fehlend. Bei Zeilenstatistiken muss das für Ergebnis eine Spalte angegeben werden, für Spaltensttistiken ist es optional. Das Ergebnis wird im Ausgabefenster angezeigt.

 

Standardisieren

Neben der üblichen z-Transformation (Mittelwert subtrahieren und durch Standardabweichung dividieren) gibt es auch die Optionen:

  • Mittelwert subtrahieren
  • Durch Standardabweichung dividieren
  • Von zwei vorgegebenen Werten den ersten Wert subtrahieren,  dann durch den zweiten dividieren
  • Die Spannweite von einem Startwert bis einem Endwert erstellen.
     

Daten mit Mustern erzeugen

Datenreihen können von vorgegebenen ersten bis zu letzten Werten, mit Schrittgrößen, erzeugt werden. Außerdem kann angegeben werden wie oft jeder Wert und jede Sequenz aufgeführt weren soll. Die Werte können numerisch oder Datum / Uhrzeit sein.

Eine Reihe von Textwerten kann mit vorgegebenen Texten erzeugt werden, wobei angegeben werden kann wie oft jeder Text und wie oft jede Sequenz aufgeführt werden soll.

 

Netz von Daten erzeugen

X- und Y-Variable können auf vielfältige Weise erstellt werden. Zum Darstellen als Wirkungsflächendiagramm kann auch eine Z-Achse hinzugefügt werden.

In der Abbildung unten wurde eine Anzahl von jeweils X- und Y-Werten von und bis einem bestimmten Bereich erzeugt, mit der optionalen Berechnung von Z. Aus einer Reihe von vorgegebenen Funktionsbeispielen wurde die Funktion "Schüssel" gewählt. Andere Beispiele sind Bivariat normal, Kegel, Sombrero, Eierkarton, Berg und Tal, Sattelwelle. Benutzerspezifierte Funktionen können ebenfalls angegeben werden.

 

 

Indikatorvariablen erstellen

Für eine Spalte mit Textwerten wird für jeden eindeutigen Text eine 1 oder eine 0 vergeben, je nachdem ob der Text vorkommt oder nicht.

Für die Abbildung unten wurde in der Spalte 16-T mit "Daten mit Mustern erzeugen" Texte erstellt. Mit "Indikator erstellen" wird für jeden eindeutigen Text (blau, grün, rot) eine eigene Spalte erzeugt. In dieser Spalte wird eine 1 eingetragen wenn der Text vorkommt und eine 0 wenn nicht. 

 

Basis festlegen

Zur Berechnung von Zufallszahlen kann hier eine ganze Zahl eingegeben werden. Damit wird jedesmal die gleiche Folge von Zufallszahlen erzeugt.

 

Zufallszahlen

Zum einen kann aus einer Spalte mit beliebigen Werten (numerisch, Text, Datum/Uhrzeit) eine gewünschte Zahl von Elementen entnommen und gespeichert werden. 

Zum anderen kann zur Erzeugung von Zufallszahlen aus 26 verschiedenen Verteilungen gewählt werden. Je nach gewählter Verteilung sind entsprechende Parameter einzugeben. Beispielsweise für normalverteilte Zufallszahlen Mittelwert und Standardabweichung, für Weibull - verteilte Zufallszahlen Formparameter, Skalenparameter und Schwellenwertparameter.

 

Resampling 

Resampling wird unterstützt durch Bootstrapping für Funktion (1 Stichprobe) sowie für Mittelwerte (2 Stichproben).

Außerdem gibt es Randomisierungstests (Permutationstests) für Mittelwerte (1 und 2 Stichproben), sowie für Anteil (1 Stichprobe).

 

Wahrscheinlichkeitsverteilungen 

Für 24 verschiedene Verteilungen können Dichtefunktion bzw. (inverse) kumulative Verteilungsfunktion untersucht werden.

 

Matrizen 

Folgende Funktionen können mit Matrizen durchgeführt werden:

  • Importieren
  • Transponieren
  • Invertieren
  • Konstante definieren
  • Diagonilisieren
  • Arithmetik (Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren)

Außerdem können Eigenwertanalysen durchgeführt werden.

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