Six Sigma Projektorganisation

SIX SIGMA

Six Sigma strebt Perfektion in allen Prozessen an. Perfektion wird in Six Sigma quantitativ dargestellt, durch Verwendung des Streuungsmaßes Standardabweichung, ausgedrückt durch das Symbol kleines sigma (σ). Ein Six Sigma - fähiger Prozess hat eine maximale Fehlerquote von 3,4 Einheiten pro Million.

Eine detaillierte Berechnung dazu findet sich im Kurs Six Sigma, Projektorganisation.

Ein Six Sigma - Projekt hat folgendes Rollenmodell:

 

SIX SIGMA ROLLEN

Die Rollen in Six Sigma können unterschiedlich dargestellt werden, üblich ist folgende Einteilung (mit zusammengefassten Aufgaben):

Yellow Belt: Werker oder Techniker, oft Prozessmitarbeiter. Hat DMAIC Basiskenntnisse (ohne Statistik).  Ausbildung etwa drei Tage

Green Belt: Meister, Techniker oder Ingenieur. Kennt die DMAIC Phasen einschließlich Statistik. Unterweist Yellow Belt, präsentiert Ergebnisse. Ausbildung etwa 10 Tage, mit Projekt und Prüfung.

Black Belt: Meister, Techniker oder Ingenieur. Kennt die DMAIC Phasen einschließlich Statistik. Hat Projektverantwortung und unterweist Green Belts, arbeitet mit anderen Personen im Unternehmen zusammen und organisiert Expertenteams, unterweist Green Belts. Ausbildung etwa 20 Tage, mit Projekt und Prüfung.

Master Black Belt: Meister, Techniker oder Ingenieur. Erfahren im Management von Projekten in leitender Position. Arbeitet auch in bereichsübergreifenden und strategischen Projekten, ist beratend für fortgeschrittene Themen in Statistik tätig, unterweist Black Belts.

Champion: Techniker, Ingenieur oder ähnliches Niveau. Verantwortlich für Budgets und Ressourcen, ist oft auch Sponsor. Ist Prozessverantwortlicher und setzt sich bei Führungspersonen für die Six Sigma Methodik ein, nimmt an allen wichtigen Reviews teil und stellt die Ausführung aller Anforderungen sicher.

Charakteristisch für ein Six Sigma Projekt ist, dass die Verantwortung immer beim Management liegt, nie bei den Experten der unterschiedlichen Stufen.

 

CAPA (Corrective Action Preventive Action)

Werden Abweichungen von der geforderten Qualität festgestellt so müssen im Rahmen des Abweichungsmanagements Maßnahmen getroffen werden. Diese Maßnahmen sollen nicht nur korrigierender Art sein (corrective action) sondern auch vorbeugender Art (preventive action).

Beispiele für CAPA - Maßnahmen:

  • Schulung von Mitarbeitern
  • Überprüfung von Maschinen
  • Änderung der Toleranzgrenzen
  • Änderung der Wartungsfrequenzen.

Im CAPA System muss auch klar definiert sein was eine Abweichung bedeutet, beispielsweise durch die Festlegung von Schwellenwerten. Diese können sich beziehen auf:

  • Risikoprioritätszahlen (RPZ)
  • Klassifizierung der Abweichung (kritisch, stark, schwach o.ä.)
  • eindeutige Fehlerursache ohne Risiko einer Wiederholung
  • erste / wiederholte Abweichung.

 

DFSS / DMADV - PROZESSE

DFSS: Design for Six Sigma

DMADV: Define, Measure, Analyze, Design, Verify

Charakterisierung der DFSS / DMADV - Prozesse:

  • DFSS ist das Gesamtkonzept
  • DMADV ist die konkrete Methode
  • Im Zentrum steht der Kunde (VoC, Voice of Customer)
  • Basiert auf Daten und ist präfentiv
  • Ziel ist Robustheit bei geringen Abweichungen und hoher Qualität
  • Ergebnis ist ein neues Design, das Six Sigma fähig ist

Mehr über Projektorganisation in Six Sigma, Projektorganisation

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.